"Als vor 25 Jahren die beiden Vereine für Sprachbehindertenhilfe und für Erziehungshilfe gegründet wurden, die heute im Verein "Schwabenhilfe für Kinder, Verein zur Erziehungshilfe und Sprachförderung e.V." zusammengefasst sind, lag die PISA-Studie in weiter Ferne. Heute, ein Vierteljahrhundert später, zeigt sich, wie aktuell die Arbeit des Vereins schon damals war und immer noch ist: Im Mittelpunkt steht seit Beginn das einzelne Kind mit seinem individuellen Förderbedarf. Wie wichtig diese intensive Einzelförderung ist, wurde im Zusammenhang mit PISA mehr als deutlich. Experten der unabhängigen Bertelsmannstiftung benennen die fehlende individuelle Förderung im deutschen Schulsystem sogar als die ausschlaggebende Ursache für die vielen Defizite, die durch PISA aufgedeckt wurde.
Die Empfehlungen der für Bertelsmann tätigen renommierten Bildungsexperten legen ihren Fokus für die Zukunft jedoch nicht auf Elite-Universitäten oder konzentrierte gymnasiale Schullaufbahnen. Vielmehr sehen sie großes Potential in der vorschulischen Bildung - etwas, was der Verein "Schwabenhilfe für Kinder" seit nunmehr 25 Jahren beispielhaft vorlebt.
In keiner Lebensphase sind Menschen so lernfähig wie in der frühen Kindheit. Die Entwicklung in dieser Lebensphase ist auch von zentraler Bedeutung für die späteren Lernleistungen. Neben dem Elternhaus sollten sich jedoch auch vorschulische Einrichtungen dem Primat dieser frühen Lernförderung verschreiben - die "Schwabenhilfe für Kinder" hat diesen Auftrag schon früh angenommen."
Auszüge aus der Rede des damaligen 1. Vorsitzenden Herr Paul Kling, Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen, anlässlich eines Festaktes zum 25-jährigen Bestehen der Schwabenhilfe am 23. April 2004 im Rokokosaal der Regierung von Schwaben in Augsburg.